Die Gelbbindige Furchenbiene
Die begatteten Weibchen der Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae) überwintern. Ihre Flugzeit beginnt ab März/April und dauert bis in den Oktober. Die Generation der neuen Weibchen ist ab August zu beobachten.
Die namensgebende Furche bei den Furchenbienen befindet sich auf dem letzten Segment des Hinterleibs (Abdomen) der Weibchen. Es handelt sich dabei um einen kleinen Längseinschnitt in der Behaarung. Männchen haben diese Furche nicht.
Die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) weist eine starke optische Veränderung durch Alterung und Abnutzung auf. Die Jungtiere haben eine intensive, kontrastreiche Färbung. Die breiten Haarbinden auf dem Hinterleib leuchten in kräftigen Gelbtönen.
Die Weibchen sind gekennzeichnet durch einen deutlichen Dreifarb-Effekt: dunkler Hinterleib und zwei unterschiedlich stark gefärbte Binden. Außerdem besitzen sie an den Hinterbeinen eine Sammelbürste für Pollen.
Männchen wiederum sind gut an ihren komplett gelb gefärbten Beinen zu erkennen.
Mit zunehmendem Alter verändern sich die Farben der Bienen drastisch durch Sonneneinstrahlung und mechanische Abnutzung beim Graben im Boden. Die gelben Haarbinden bleichen stark aus und nehmen einen hellen, fast weißen bis gräulich-weißen Ton an. Durch das Abreiben der Haare dünnen die Binden aus, wodurch die dunkle, schwarz-braune Grundfarbe des Chitinpanzers stärker hervortritt.




