Die Hainschwebfliege

Die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) gehört zu den Zweiflüglern. Sie besitzt zwei große Vorderflügel. Das hintere Flügelpaar ist zu Schwingkölbchen umgebildet. Die Tiere sind sehr schnell und wendig beim Fliegen, sie können in der Luft stehen oder auch rückwärts zu fliegen.

Schwebfliegen sind absolut harmlos. Per Mimikry versuchen sie sich als wehrhafte Hautflügler, z.B. als Wespe, zu tarnen. Wie bei allen Schwebfliegen stoßen die großen Facettenaugen bei den Männchen an der Stirn zusammen, während sie bei den Weibchen klar voneinander getrennt sind.

Die Hainschwebfliegen sind Wanderinsekten und ziehen im Spätsommer über die Alpen oder die Pyrenäen in den Süden, wo sie sich vermehren. Die neue Generation wandert dann im Frühjahr zurück zu uns. Begattete Weibchen können aber auch an geschützten Stellen bei uns überwintern. Sie sind dann sehr früh im Jahr auf den Winterlingen oder Krokussen zu beobachten.

Für die Entwicklung der Keimdrüsen (Ei-Produktion) sind die Hainschwebfliegen auf die Aufnahme von Pollen angewiesen. Die Larven ernähren sich räuberisch von Blattläusen und sind sind daher sehr willkommen.